Filmstill zu "Lachtauben weinen nicht"

DEFA-Stiftung präsentiert: Inszenierte Realität


Kino arsenal, Berlin

Die DEFA-Stiftung widmet ihren monatlichen Filmabend im Oktober der Neuerscheinung in der Schriftenreihe.

Im DEFA-Studio für Spielfilme entstanden zahlreiche Gegenwartsfilme mit dem Anspruch, aktuelle Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen als verdichtete Zeitzeugnisse zu inszenieren. Aus heutiger Perspektive können diese Filme als wichtige Quelle bei der Interpretation von DDR-Geschichte betrachtet werden: Die Filmemacher versuchten in ihren Geschichten Ausschnitte des gesellschaftlichen Lebens authentisch darzustellen und über die Fiktion eine neue, oft auch kritische und spannungsreiche Dimension gegenüber der Realität zu schaffen.

Autor Klaus-Dieter Felsmann untersucht im neuesten Band der Schriftenreihe der DEFA-Stiftung „Inszenierte Realität“  mehr als 20 Gegenwartsfilme. Anlässlich der Buchvorstellung werden zwei dieser Produktionen präsentiert. Ralf Kirstens LACHTAUBEN WEINEN NICHT (1979) gewährt Einblicke in die Arbeitswelt eines Stahlwerkes. MÄRKISCHE FORSCHUNGEN (1981) von Roland Gräf zeigt die unterschiedlichen Lebenswelten eines Landlehrers und eines angesehenen Professors.

zu Gast: Klaus-Dieter Felsmann
Moderation: Stefanie Eckert

 

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im größeren Kinosaal Arsenal 1 stattfindet. Das Kino setzt seit dem 1. September das neue Hygienkonzept des Berliner Senats um. Im Kino ist der Mindestabstand  auf einen Meter reduziert, dafür gilt eine Maskenpflicht während der gesamten Vorführung. Der Saal bietet damit Platz für maximal 119 Personen.

 

Montag, 5. Oktober 2020

19:00 Uhr

  • LACHTAUBEN WEINEN NICHT
    Ralf Kirsten, DDR 1979, 35 mm, 82 Minuten
    u.a. mit Uwe Kockisch, Günter Naumann, Eberhard Mellies und Günter Junghans

    Die Brigade eines Stahlwerks erhält eher zufällig Kenntnis über ein Sanierungsprogramm des Werkes. Aus dem Dokument geht hervor, dass die überalterten Öfen stillgelegt werden sollen und Arbeitsplätze verlorengehen. Die Arbeiter sind empört, dass der Beschluss ohne ihr Wissen gefasst wurde und wollen sich wehren.

21:00 Uhr

  • MÄRKISCHE FORSCHUNGEN
    Roland Gräf, DDR 1981, 35 mm, 96 Minuten
    u.a. mit Hermann Beyer, Kurt Böwe, Jutta Wachowiak und Eberhard Esche

    Der angesehene Professor Menzel und der gänzlich unbekannte Landlehrer Pötsch lernen sich zufällig auf einem märkischen Waldweg kennen. Beide forschen über den Dichter Max von Schwedenow, der einst in dieser Gegend lebte. Pötsch wird Menzels Mitarbeiter. Doch es kommt zu Konflikten zwischen den beiden Männern.

 

 

Tickets erhalten Sie im Kino Arsenal , Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin (Tel.: 030-26955-100, E-Mail: ticket@arsenal-berlin.de).

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