Stefanie Eckert wird neuer Vorstand der DEFA-Stiftung

Zum 1. Juli 2020 übergibt Ralf Schenk das Vorstandsamt an Stefanie Eckert.

Einstimmig votierte der Stiftungsrat in seiner Herbstsitzung für die Medienwissenschaftlerin Stefanie Eckert als Nachfolgerin des bisherigen Vorstands Ralf Schenk, der in den Ruhestand geht. Die Stelle des Vorstands war im Sommer öffentlich ausgeschrieben worden. Der Vorstandswechsel wurde im Rahmen der  19. Preisverleihung der DEFA-Stiftung am 13. Dezember 2019 in der Akademie der Künste in Berlin erstmals öffentlich verkündet.

Stefanie Eckert (*1980) arbeitet seit 2001 in unterschiedlichen Positionen für die DEFA-Stiftung. Als langjährige Referentin des Vorstands ist sie mit dem Filmbestand der DEFA bestens vertraut und weiß um die technischen, kulturpolitischen sowie finanziellen Besonderheiten und Herausforderungen im Umgang mit dem DEFA-Filmerbe. 2008 erschien ihr Buch  „Das Erbe der DEFA: Die fast unendliche Geschichte einer Stiftungsgründung“ in der Schriftenreihe der DEFA-Stiftung.

„Ich freue mich auf die neue berufliche Herausforderung und weiß um die Verantwortung, die mir übergeben wird. Die nächsten Jahre sind zukunftsweisend für die weitere Wahrnehmung des DEFA-Filmerbes. Neue Technologien, veränderte Mediennutzung und junge Generationen von Filmzuschauern verlangen nach einer modernen Aufbereitung der Werke und klaren Auswertungsstrategien. Diesen Aufgaben werde ich mich leidenschaftlich widmen“, erklärt Stefanie Eckert.

Ralf Schenk sieht die DEFA-Stiftung mit Stefanie Eckert gut für die Zukunft gerüstet: „Als Referentin des Vorstands war Stefanie Eckert bereits mit zahlreichen Aufgaben der DEFA-Stiftung befasst. Ich lernte sie dabei als ebenso weitsichtige wie kreative und konstruktive Mitarbeiterin kennen. Von ihrer Berufung zum Vorstand ab Mitte kommenden Jahres verspreche ich mir ein fruchtbares Wechselspiel von Tradition und Innovation. Dass die Wahl des Stiftungsrats auf Frau Eckert gefallen ist, bedeutet für mich zugleich einen mutigen Schritt, die Arbeit mit unseren ‚alten’ Filmen einer neuen, jüngeren Generation anzuvertrauen.“

Ralf Schenk und Stefanie Eckert © Reinhardt & Sommer

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