Tonbearbeitung

Parallel zur Farbkorrektur und der Retusche wird der Ton bearbeitet. Wie das Bildmaterial wird auch die Quelle für die Tonbearbeitung über spezialisierte Geräte eingeladen und in ein digitales Signal umgewandelt. Aus dem Magnetband oder dem Tonpositiv entsteht eine wav-Datei.

Knacken, Knistern und Rauschen können manuell oder über automatische Filterung entfernt oder reduziert werden wie z. B. Declicker und Decrackler. Klicks und Störgeräusche, die z.B. durch Klebestellen entstehen, können (per Hand) mittels Software entfernt werden. Fehlender Ton kann teilweise durch andere im Film vorhandene Geräusche ersetzt oder als Klammerteil aus Alternativmaterialien generiert werden. Schwierig wird es bei fehlender Sprache. Eine Nachsynchronisation mit einer neuen Stimme würde den Charakter der Originalstimme entfremden. Deshalb wird teilweise mit Untertiteln gearbeitet oder mit neuem Synchronschnitt.
Anschließend müssen der Ton und das Bild synchron ausgespielt werden. Bei vielen Veränderungen im Bild- und Tonbereich ist dies oftmals keine leichte Aufgabe.

 Zum nächsten Digitalisierungsschritt: Das Framing

Tonbearbeitung Spektralanalyse

spektrografischer Vergleich verschiedener Tonquellen (Tonnegativ vs. Verleihkopie)

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