DEFA-Stiftung

Filmdatenbank

Zurück

Geheimakten Solvay

Regie: Martin Hellberg, 105 Min., sw, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Spielfilme, 1952

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
2866
Englischer Titel
Solvay´s Secret Files
Premierendatum
Anlaufdatum

Kurzinhalt

Im Werratal, unweit der Zonengrenze, liegt eins der fünf Sodawerke der DDR, das einst dem mächtigen Solvay-Konzern gehörte. Nach Kriegende hatte dieser seinen Hauptsitz von Bernburg nach Frankfurt am Main verlegt, doch einige treue Anhänger der Konzernherren waren geblieben, um die Produktion des nun volkseigenen Betriebes zu sabotieren. Einem von ihnen, Direktor Lütgen, gelang es sogar, als Treuhänder eingesetzt zu werden. Nun setzt er Investitionen bewußt in den Sand, unterschlägt wertvolle Rohstoffe und verschiebt einen Teil der Produktion nach Westberlin. Als ihm die Aktivitäten des Schlossers Hannes Lorenz, der den Ursachen für die ständig winkende Produktion auf den Grund kommen will, gefährlich werden, plant er einen Mordanschlag. Der jedoch schlägt fehl. Lorenz gelingt es, die Verbrecher zu entlarven und den Abtransport von Archivunterlagen zu verhindern. Dadurch kann auch die Verbindung des Solvay Konzerns mit der IG Farben während der Nazi-Zeit nachgewiesen werden. Der Film hält sich in seinen Fakten an die Prozeß-Protokolle von 1950.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Filmstab

Regie
  • Martin Hellberg
Drehbuch
  • Karl Georg Egel
  • Richard Groschopp
Kamera
  • Eugen Klagemann
Schnitt
  • Johanna Rosinski
Darsteller
  • Wilhelm Koch-Hooge (Hannes Lorenz)
  • Leny Marenbach (Bertha Lorenz)
  • Ulrich Thein (Fritz Lorenz)
  • Rudolf Klix (Hauptbuchhalter Treusch)
  • Johannes Arpe (Walter Schramm)
  • Sigrid Roth (Gerda Schramm)
  • Harald Mannl (Direktor Lütgen)
  • Raimund Schelcher (Mertens)
  • Gertrud Meyen (Elisabeth Bergen)
  • Peter Herden (Ingenieur Fleischer)
  • Hans Wehrl (Max Wredel)
  • Paul R. Henker (Ofenmeister Schaub)
  • Kurt Wildersinn (Lau)
  • Alexander Hunzinger (Krumme)
  • Carl Balhaus (Rudi)
Szenenbild
  • Artur Günther
Dramaturg
  • Walter Jupé
Komponist
  • Ernst Roters
Kostüm
  • Gerhard Kaddatz
DEFA-Fotograf
  • Gerhard Kowalewski

Auszeichnungen

  • Nationalpreis III. Klasse (1953): Den Nationalpreis III. Klasse für sein Gesamtschaffen, besonders für die Filme "Semmelweis - Retter der Mütter", "Figaros Hochzeit", "Geheimakten Solvay" erhielt der Kameramann - Eugen Klagemann

Kurzinhalt (Weitere Sprachen)

Nella valle del Werra, non lontano dal confine, si trova una delle cinque fabbriche di carbonato di sodio della RDT, un tempo appartenute al colosso della Solvay, che finita la guerra ha trasferito la sede principale da Bernburg a Francoforte sul Meno. Alcuni fedelissimi del padrone sono rimasti nello stabilimento ora nazionalizzato per sabotarne la produzione. Uno di loro, il Dott. Lütgen, divenutone l'amministratore fiduciario, s'impegna a sbagliare gli investimenti, a tenere nascoste preziose materie prime e a spostare parte della produzione a Berlino ovest. Insospettito dall'attività del fabbro Hannes Lorenz, vicino a scoprire i suoi traffici, Lütgen organizza un attentato. Lorenz, però, smaschera i suoi assassini e impedisce il trasferimento di importanti documenti d'archivio, che provano i rapporti fra l'industria Solvay e la IG Farben durante il nazismo. Il film si attiene ai fatti riportati nei verbali del processo del 1950. (Italienisch)

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzhinweise

Verstanden
menu arrow-external arrow-internal camera tv print arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top arrow-link sound display date facebook facebook-full range framing download filmrole cleaning Person retouching scan search audio twitter cancel youtube instagram