Jury und Florian Baron

Förderpreise 2026

 

Mikael Lindskov Jacobsen für CITY IN THE FOX

Mikael Lindskov Jacobsen

bedankte sich per Videobotschaft für die Auszeichnung.

Für seinen an der Filmakademie Baden-Württemberg produzierten Kurzfilm CITY IN THE FOX erhielt Mikael Lindskov Jacobsen beim 38. Filmfest Dresden den Förderpreis der DEFA-Stiftung (3.000 Euro). Der Film begleitet einen Fuchs, dessen Entdeckung menschlicher Literatur eine Welt jenseits des Waldes offenbart.

„In all seiner wunderbaren Schlichtheit nimmt uns dieser Film mit auf eine Reise unausweichlicher Evolution. Neugierde öffnet die Tür zu einer strahlenden und farbenfrohen Welt, doch Wissen lässt sich nicht mehr vergessen, und die Folgen können verheerend sein. Mit spielerischer Leichtigkeit und viel Liebe zum Detail hat uns dieser augenzwinkernde Animationsfilm gleichermaßen zum Nachdenken angeregt und bestens amüsiert“ urteilte die Jury um Ines Baumann von der Chemnitzer Filmwerkstatt.

Kilian Armando Friedrich für ICH VERSTEHE IHREN UNMUT

Hauptdarstellerin Sabine Thalau und Regisseur Kilian Armando Friedrich

nach der Preisvergabe im Schweriner Kino Capitol. Foto: DEFA-Stiftung/Philip Zengel

Regisseur Kilian Armando Friedrich erhielt für seinen Spielfilm ICH VERSTEHE IHREN UNMUT den mit 4.000 Euro dotierten Preis der DEFA-Stiftung beim 35. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.

Die Fachjury um Aelrun Goette, Henk Handloegten und Barbara Philipp befand: „In einer atemlosen Tour de force folgen wir dem geballten Energiebündel Heike, Leiterin eines Reinigungsunternehmens, in ihre Welt, die man euphemistisch als Billiglohnsektor bezeichnet. Während sie sich unter Hochdruck und in ständiger Überforderung mit komplizierter Logistik und harter Arbeit rumschlägt, bekommt man schon beim nur Zuschauen im Kinosessel Muskelkater! Trotzdem hinterlässt der Film ICH VERSTEHE IHREN UNMUT genau das Gegenteil von Unmut, da Heike, herausragend dargestellt von Sabine Thalau, einen mit ihrer direkten, trockenen Art mit unglaublicher Aufrichtigkeit überwältigt! Der Regisseur Kilian Armando Friedrich tritt in die Fußstapfen der großen Meistern des ›Kitchen Sink Realism‹ (wie Ken Loach) und man fragt sich, warum es in einem Land voller Unmut lange keinem mehr so geglückt ist, mit einem solchen Film Mut zu machen!“ 

Die DEFA-Stiftung gratuliert Kilian Armando Friedrich sowie dem gesamten Filmteam herzlich zu diesem verdienten Erfolg!

Tete Hoffmann für MEIN GENIALER VATER

DOK Leipzig 2026

Tete Hoffmann (Mitte)

mit Stefanie Eckert und David Bernet nach der Preisvergabe. Foto: DOK Leipzig 2026/Susann Bargas Gomez

Die Jury um Stefanie Eckert, Adele Kohout (Festivalleiterin des DOK.fest München) und David Bernet (Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der AG Dok) vergab den mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis der DEFA-Stiftung im Rahmen der 69. Ausgabe des DOK Leipzig am Abends des 31. Oktober 2026 in der Schaubühne Lindenfels an Tete Hoffmann für MEIN GENIALER VATER. 

In der Begründung heißt es: „Dokumentarfilme, die humorvoll und unterhaltsam sind, sind ungewöhnlich. Vor allem dann, wenn es um ernste Themen geht. Dieser Film erzählt von der Beziehung einer Tochter zu ihrem Schriftsteller-Vater, der langsam in die Demenz gleitet. Die Filmemacherin verbindet auf dramaturgisch sehr kluge und feinfühlige Weise die Auseinandersetzungen zwischen ihr und ihrem Vater. Ein geniales Webstück aus Alltagssorgen, Annäherungs- oder Klärungsversuchen - und einem ganz eigenen theatralischen Spiel, das nur diesen beiden gehört.“ Die DEFA-Stiftung gratuliert herzlich zur Auszeichnung!

Weitere Informationen zum Film finden sich auf der Website des DOK Leipzig .

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