DEFA-Chronik für das Jahr 1976
Januar 1976
25. Januar
Kurt Maetzig, einer der Gründungsväter der DEFA, kündigt zum Renteneintritt seinen unbefristeten Vertrag mit der DEFA. Resigniert erklärt er: „Genug der Kompromisse!“ Auch sein Herzensprojekt, die Verfilmung Heinrich Manns „Henri IV.“, über die „Erfüllung des Humanismus als Regierungsprinzip“, das er seit Ende der 1950er-Jahre favorisiert und für das ein Drehbuch vorlag, kommt nicht mehr zustande.
(Ralf Schenk: Zeitzeugengespräch Kurt Maetzig 1999, DEFA-Stiftung)
April 1976
25. April
Filmminister Hans Starke führt den unfertigen Film BEETHOVEN – TAGE AUS EINEM LEBEN dem Musikwissenschaftler und Stellvertretenden Minister für Kultur Werner Rackwitz vor, der Einwände äußert. Dagegen protestiert der Autor Günter Kunert vehement, vor allem, weil die Schöpfer nicht eingeladen waren und keine Chance der Darlegung ihres Standpunktes hatten: „[…] Ihnen ist bewusst, dass es unzulässig ist, ein unfertiges Kunstwerk von dafür nicht qualifizierten Personen beurteilen zu lassen […] Heute kommt es darauf an, der Kunst wieder zu ihrem Recht zu verhelfen, sie vor unzulässigen Diffamierungen zu bewahren – das wäre die eigentliche Aufgabe eines Ministers, dem die Entwicklung der Kultur am Herzen läge.“
(Ralf Schenk: Eine kleine Geschichte der DEFA. Daten, Dokumente, Erinnerungen. DEFA-Stiftung 2006, S. 190f)
29. April
In Frankfurt am Main, Duisburg, Marburg, Köln und München veranstaltet die UNIDOC – Film GmbH München eine zweimonatige Retrospektive mit 22 Filmen aus dem Studio H&S.
(Filmspiegel, 9/1976, S. 3; Deutsche Filmkunst, 9/1976, S. 47)
Mai 1976
11. Mai
Das Fernsehen der DDR strahlt erstmalig den von der DEFA im Auftrag des Fernsehens gedrehten Dokumentarfilm WIR VON ESDA von Gitta Nickel aus. Seit Anfang der 1970er-Jahre stellt Gitta Nickel immer wieder Frauen und deren Rolle in der Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. ESDA ist der größte Strumpfwarenbetrieb der DDR und ein Frauenbetrieb. Gitta Nickel gelingt es, ein Bild der oft nicht einfachen Betriebssituation und ohne einordnenden Kommentar die Individualität der Betriebsleiterin, einer Meisterin und einer Parteisekretärin zu zeigen.
(Filmbibliografischer Jahresbericht 1976, Staatliches Filmarchiv der DDR, S. 65; ND, 15. Mai 1976, S. 4; Eduard Schreiber: Zeit der verpassten Möglichkeiten. In: Schwarzweiß und Farbe, DEFA-Dokumentarfilme 1946-92. Filmmuseum Potsdam 1996, S. 166f)
16. Mai
Premiere des DEFA-Kinderfilms KONZERT FÜR BRATPFANNE UND ORCHESTER (R: Hannelore Unterberg). Der Debütfilm Unterbergs, die bis zum Ende der DEFA eine der prägenden Kinderfilmregisseurinnen bleibt, zeichnet sich durch Musikalität, Witz und fantasievolle Tricks aus. Der Film erhält 1976 den Grand Prix für seine tricktechnische Gestaltung beim 10. Internationalen Filmtechnischen Wettbewerb Moskaus.
(Filmbibliografischer Jahresbericht 1975, Staatliches Filmarchiv der DDR, S. 17; Film und Fernsehen, 6/1976, S. 15-16; Treffpunkt Kino, 12/1975, S. 8-9; F.-B. Habel: Das große Lexikon der Spielfilme, Neuausgabe in zwei Bänden, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2017, S. 498ff)
18.-22. Mai
Im Palast der Republik in Ost-Berlin findet der IX. Parteitag der SED statt. Im Rechenschaftsbericht zeigt Erich Honecker die Grenzen für die künstlerische Freiheit auf: „Künstlerische Verantwortung IM Sozialismus ist nur als künstlerische Verantwortung FÜR den Sozialismus zu verstehen. […] Jeder Künstler hat Platz in unserer Gesellschaft, dessen Werk dem Frieden, dem Humanismus, der Demokratie, der antiimperialistischen Solidarität und dem Sozialismus verpflichtet ist […].“
(Dagmar Schittly: Zwischen Regie und Regime. Die Filmpolitik der SED im Spiegel der DEFA-Produktionen. Ch. Links Verlag 2002, S. 197f; Protokoll der Verhandlungen des IX. Parteitages der SED, Bd. I, II, Berlin, 1976, S. 117-122; Film und Fernsehen, 7/1975, S. 3-5, 3/1976, S. 15-19, 4/1976, S. 2-8, 5/1976, S. 2-11, 8/1976, S. 2-5)
Juni 1976
11. Juni
Die Heinrich-Greif-Preise des Jahres 1976 werden vergeben:
- I. Klasse: An das Schöpferkollektiv des Dokumentarfilms WILHELM PIECK – SOHN SEINES VOLKES um Regisseur Wolfgang Bartsch, Autor Kurt Eifert, Kameramann Franz Thoms, Autor Richard Ritterbusch und Hauptdramaturgin Irmgard Ritterbusch.
- II. Klasse: An das Schöpferkollektiv des Jugendfilms ...VERDAMMT, ICH BIN ERWACHSEN... um Regisseur Rolf Losansky, Autor Günter Mehnert und Dramaturgin Gudrun Deubner.
- II. Klasse: An das Schöpferkollektiv des Fernsehfilms DIE UNHEILIGE SOPHIA um Regisseur Prof. Dr. Manfred Wekwerth, Dramaturg Alfred Nehring, Kameramann Roland Dressel und Schauspielerin Renate Richter.
(Filmspiegel, 13/1976, S. 2-3; ND, 12. Juni 1976, S. 10)
25. Juni – 6. Juli
Die DDR nimmt im Rahmen der Berlinale erstmalig in Westberlin am „Internationalen Forum des Jungen Films“ teil, das 1971 durch Ulrich Gregor ins Leben gerufen wurde. Gezeigt wird der Vietnamfilm DIE TEUFELSINSEL von Walter Heynowski und Gerhard Scheumann.
In den folgenden Jahren ist die DEFA regelmäßiger Gast im „Forum“ und präsentiert u.a. Dokumentarfilme, wie die WITTSTOCK-Reihe Volker Koepps und die GOLZOWER LEBENSLÄUFE von Winfried Junge. Später folgen FLÜSTERN & SCHREIEN – EIN ROCKREPORT von Dieter Schumann, THE TIME IS NOW von Eduard Schreiber, WINTER ADÉ von Helke Misselwitz und UNSERE KINDER von Roland Steiner. Aus dem Bereich des DEFA-Spielfilms werden SEITENSPRUNG von Evelyn Schmidt, mehrere Kinderfilme sowie im Februar 1990 die Verbotsfilme des 11. Plenums präsentiert.
(Ralf Schenk: Eine kleine Geschichte der DEFA. Daten, Dokumente, Erinnerungen. DEFA-Stiftung 2006, S. 191)
Juli 1976
9. Juli
Der erste einer 13-teiligen Puppentrickfilm-Reihe über den Berggeist Rübezahl RÜBEZAHL UND DER SCHUSTER unter der Regie von Stanislav Latal hat in der DDR Premiere. Die Reihe entsteht als Koproduktion des DEFA-Studios für Trickfilme mit Krátký Film aus Prag.
(Filmbibliografischer Jahresbericht 1975, Staatliches Filmarchiv der DDR, S. 98; Ralf Schenk: Eine kleine Geschichte der DEFA. Daten, Dokumente, Erinnerungen. DEFA-Stiftung 2006, S. 192)
August 1976
27. August
AD des DEFA - Spielfilms „Die Leiden des jungen Werthers”, KOPROD.: DDR - Fernsehen, RE: Egon Günther, SZ: Helga Schütz, LV: Gleichnamiger Roman von Johann Wolfgang von Goethe, KA: Erich Gusko, DA: Hans - Jürgen Wolf, Katharina Thalbach, Hilmar Baumann.
(in: Filmspiegel, 17/1976, S. 12 - 13; Film und Fernsehen, 8/1976, S. 12 - 14; Treffpunkt Kino, 6/1976, S. 14 - 15; Aus Theorie und Praxis des Films, 2/1979, S. 108 - 123)
September 1976
8. – 10. September
VIII. Konferenz der Kulturminister sozialistischer Länder in Ulan - Bator.
23. September
II. Slatan - Dudow - Seminar „Kunstanspruch und Massenwirksamkeit - Zur gesellschaftlichen Funktion unserer Filmkunst nach dem IX. Parteitag der SED”, in Potsdam - Babelsberg. Veranstalter: Sektionen „Spielfilm” und „Theorie und Kritik” des VFF der DDR.
(in: Mitteilungsblatt des VFF, 5/1976; Film und Fernsehen, 12/1976, S. 2 - 5, 47)
Anlässlich des Slatan - Dudow - Seminars Eröffnung einer Ausstellung „Das Wirken des Szenenbildners Carl Haackers” (1890 – 1945). Postum benannte die „Tägliche Rundschau”, v.18.05.1946 Carl Haackers als Mitbegründer der DEFA.
(in: FWB, 4/1980, S. 112 - 126; Filmspiegel, 5/1986, S. 10 - 11; DEFA - Betriebsgeschichte 1981, Teil 1, S. 43, 53)
23. – 24. September
Internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema: „Kultur und entwickelte sozialistische Gesellschaft” in Berlin. Teilnehmer: Kultur - und Kunstwissenschaftler aus neun sozialistischen Ländern. Bildung einer multilateralen Kommission sozialistischer Länder für Probleme der Kulturtheorie, der Literatur und Kunstwissenschaften. DDR - Beitrag: Hans Koch „Aufgaben für die Kulturwissenschaft”.
(in: Sonntag, Berlin, 42/1976, S. 10 - 11; Einheit, 11/1976, S. 1281 - 83)
24. September
AD des DEFA - Spielfilms „Nelken in Aspik”, RE: Günter Reisch, SZ: Kurt Belicke, Günter Reisch, KA: Günter Haubold, DA: Armin Mueller - Stahl, Helga Sasse, Erik S. Klein, Helga Göring.
(in: Filmspiegel, 10/1976, S. 4 - 5, 22/1976, S. 8; Film und Fernsehe,n 9/1976, S. 31 - 32; Aus Theorie und Praxis des Films, 2/1979, S. 57 - 70; Aus Theorie und Praxis des Films, Studienmaterial, 8/1981, Teil 1, S. 48 - 58)
24. September – 1. Oktober
IV. Tage des sozialistischen Films in der DDR im Bezirk Erfurt. Veranstalter: Ministerium für Kultur, Bundesvorstand des FDGB, VFF der DDR, Rat des Bezirkes. Programmangebot: 8 Filme aus 8 Ländern. Eröffnungsfilm: „Nelken in Aspik”, RE: Günter Reisch.
(in: Filmspiegel, 18/1976, S. 4 - 7; Treffpunkt Kino, 9/1976)
Oktober 1976
Veranstaltung „Dresdner Tage” in Leningrad. Veranstalter: DEFA - Studio für Trickfilme mit ca. 30 Trickfilmen anlässlich der Partnerschaftsbeziehung Dresden - Leningrad.
(in: Filmspiegel, 21/1976, S. 3)
Dokumentarfilmwoche für Kinder in Gera. Dokumentarfilme zur Verkehrserziehung des DEFA - Studios für Kurzfilme und des DDR - Fernsehens.
(in: Filmspiegel, 22/1976, S. 3)
1. Oktober
DEFA - Dokumentarfilm „Das weite Feld”, RE: Volker Koepp (Die Entwicklung des märkischen Dorfes Häsen).
(in: Film und Fernsehen, 5/1978, S. 16 - 19)
6. Oktober
Verleihung des Nationalpreises für Kunst und Literatur 1976.
II. Klasse an die Schauspieler Norbert Christian, Angelika Domröse, Erika Pelikowsky, Hilmar Thate.
(in: Kino DDR, 9/1979, S. 44)
7. – 13.Oktober
II. Deutsch - Sowjetisches Filmfestival in der UdSSR auf der Baustelle der Erdgasleitung „Drushba".
(in: Mitteilungsblatt des VFF, 1/1977, S. 28 - 30)
13. Oktober
Unterzeichnung des Abkommens über kulturelle Zusammenarbeit zwischen der DDR und Dänemark.
15. Oktober
AD des DEFA - Spielfilms „Beethoven - Tage aus einem Leben”, RE: Horst Seemann, SZ: Günter Kunert, KA: Otto Hanisch, DA: Donatas Banionis, Stefan Lisewski, Hans Teuscher, Renate Richter, Eberhard Esche.
(in: Filmspiegel, 25/1976, S. 8; Film und Fernsehen, 9/1976, S. 29 - 30, 10/1976, S. 12 - 14; Aus Theorie und Praxis des Films, Kulturpolitik - Kunst, 2/1979,Teil 2, S. 123 - 139)
15. – 17. Oktober
Generalversammlung des FICC erstmalig in der DDR, Potsdam, Schloss Cecilienhof. Referat Prof. Dr. Kurt Maetzig, FICC - Vizepräsident: Entwicklung und Ziele der Filmkluborganisation.
(in: Filmspiegel, 22/1976, S. 18, 23/1976, S. 3)
Tagung der Kooperationsgemeinschaft Film der DDR über Grundsatzfragen, die den Prozess der Filmproduktion für die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft stabilisieren.
(in: Filmspiegel, 21/1976, S. 2)
20. – 23. Oktober
II. Leistungsvergleich Dokumentar - und Kurzfilm der DDR für Kino und Fernsehen im Berliner „Kino am Fernsehturm”. Veranstalter: HV Film, Ministerium für Kultur der DDR, Staatliches Komitee für Fernsehen beim Ministerrat der DDR, VFF der DDR. Jury - Vorsitzender: Prof. Dr. Konrad Schwalbe.
(in: Film und Fernsehen, 2/1977, S. 3; Filmspiegel, 23/1976, S. 9 - 11; Mitteilungsblatt des VFF, 1/1977, S. 10 - 15; Presseinformation des DEFA - Studios für Dokumentarfilme, 3/1976, S. 19)
28. Oktober – 9. November
V. Festival des sowjetischen Kino - und Fernsehfilms in der DDR. Eröffnung mit dem Film „Wenn es September wird”, RE: Edmond Keossajan.
(in: Filmspiegel, 20/1976, S. 4 - 7, 21/1976, S. 12 - 13, 23/1976, S. 2, 24/1976, S. 4 - 5; Treffpunkt Kino, 10/1976, S. 2 ff
29. – 31. Oktober
8. Bitterfelder Amateurfilmfestival (BAFF). Thema: „Der sozialistische Mensch und seine Arbeit”.
(in: Filmspiegel, 14/1976, S. 19)
November 1976
11. – 15. November
1.Tage des dänischen Films in der DDR mit sieben Spielfilmen und einigen Kurzfilmen. Veranstaltung im Rahmen des zwischen der DDR und Dänemark abgeschlossenen Abkommens über kulturelle Zusammenarbeit. Eröffnung im Berliner Filmtheater „Kosmos”. Filme: „Tagebuch eines Teenagers”, RE: Finn Karlsson, „Tine”, RE: Knud Leiff Thomsen, „Küsse nach rechts und links”, RE: Ole Roos, „Die Geschichte über Barbara”, RE: Palle Kjaerulff - Schmidt u. a.
(in: Treffpunkt Kino, 11/1976, S. 13 - 14; Filmspiegel, 24/1976, S. 3, 20 - 21)
17. November
Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann aus der DDR nach seinem Konzert in Köln auf Beschluss der Regierung der DDR. Daraufhin erfolgt eine Protestbewegung der künstlerischen Intelligenz.
(in: Biermann und kein Ende: Eine Dokumentation zur DDR - Kulturpolitik, Berlin, 1991)
9. Erweiterte Tagung des Vorstandes der VFF. Einberufung des III. Kongresses vom 3. - 5. Mai 1977 nach Berlin.
(in: Mitteilungsblatt des VFF, 6/1976)
20. – 27. November
XIX. Internationale Leipziger Dokumentar - und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen „Filme der Welt - Für den Frieden der Welt”. Veranstalter: Komitee Internationale Leipziger Dokumentar - und Kurzfilmwochen für Kino und Fernsehen. Festivaldirektor: Ronald Trisch, Präsidium: Annelie Thorndike, Präsidentin, Vizepräsidenten: Karl - Eduard von Schnitzler, Ronald Trisch; Sekretär: Manfred Krause; Jurypräsident: Peter Ulbrich.
Veranstaltung: „Tag der antiimperialistischen Solidarität”, „Tag der sozialistischen Länder”, Retrospektive „Dokumentarfilm in Japan - seine demokratischen und kämpferischen Traditionen”.
(in: Protokoll der XIX. Leipziger Woche 1976; Filmspiegel, 1/1977, S. 10 - 11; Film und Fernsehen, 11/1976, S. 2 - 10, 3/1977, S. 18 - 21)
24. November
Hans - Georg Wosseng (1925 - 1976) verstorben, Regisseur des DEFA - Studios für Dokumentarfilme. DEFA - Dokumentarfilm: „Die Regenmacher von Wülknitz - Leute verändern ihr Land - das Land verändert seine Leute” (Auftragsproduktion für den Deutschen Fernsehfunk (DFF), Hauptabteilung Agrarpolitik) u. a.
(in: Mitteilungsblatt des VFF, 1/1977, S. 57)
29. November – 1. Dezember
III. Internationalen Symposium der Film - und Fernsehverbände sozialistischer Länder in Berlin. Thema: „Der antiimperialistische Film - Begegnungen und Erfahrungen der Internationalen Leipziger Dokumentar - und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen 1976”. Veranstalter: VFF der DDR.
(in: Mitteilungsblatt des VFF, 1/1977, S. 5 - 9; Film und Fernsehen, 3/1977, S. 28 - 32)
Dezember 1976
Erste DDR - Filmwoche an der Nationalen Filmothek Venezuela in Caracas mit dem Chile - Zyklus von Walter Heynowski und Gerhard Scheumann.
(in: Filmspiegel, 26/1976, S. 2)
Dreitägiger Erfahrungsaustausch über den Beschluss „Maßnahmen zur langfristigen Entwicklung der kulturpolitischen Arbeit mit dem Film auf dem Lande” des Präsidiums des Ministerrats der DDR im Bezirk Neubrandenburg. Teilnehmer: Ministerium für Kultur, Lichtspielwesen aller Bezirke, Progress Film - Verleih.
(in: Filmspiegel, 1/1977, S. 14)
Erste Landfilmtage in der DDR. Eröffnungsfilm „Unser stiller Mann”, RE: Bernhard Stephan in der Gemeinde Warnow, Kreis Bützow .
(in: Filmspiegel, 26/1976, S.3)
1. Dezember
Horst Pehnert wird zum Stellvertreter des Ministers für Kultur und Leiter der HV Film berufen (1976 -1989).
(in: Filmspiegel, 25/1976, S. 2 ; DEFA – Blende, 25/26, 1976)
9. – 15. Dezember
Veranstaltungsreihe „Schätze des Staatlichen Filmarchivs der DDR" in Algier und Oran. Eröffnungsfilm „Ich war neunzehn”, RE: Konrad Wolf. Filme: „Schlösser und Katen”, RE: Kurt Maetzig u.a. Dokumentarfilmchronik „Die Kinder von Golzow”, RE: Winfried Junge. Veranstalter: Cinémathèque Algérienne und Staatliches Filmarchiv der DDR.
(in: Film und Fernsehen 3/ 1977, S. 46; Filmspiegel 26/ 1976, S. 3, 3/ 1977, S. 3)